Ein Jahr ist kein Jahr.

15. November 2011

 

Hallo Kunststoffgemeinde. Fast ein Jahr gab es auf dem Kunststoffblogger nichts wirklich Neues. Das soll sich ändern. Spätestens mit dem Jahreswechsel lege ich wieder los.

 

Ich biete spannende Beiträge und interessante Themen rund um unsere Werkstoffe. Ich würde mich freuen wenn ihr dabei seit.

 

Wer die Firma Tabrizi Kunststoffverarbeitung GmbH live erleben möchte findet uns in der Wehlauer Str. 70 in 90766 Fürth.

 

Kartenbild

      RT (11/2011)

Stiften will gelernt sein….

23. Januar 2011
Übergabe zur Veranstaltung

Hans-Georg Mathias (2. v. li.) samt seinem Preis und umrahmt von OB Thomas Jung, Landrat Matthias Dießl und Sparkassenchef Hans Wölfel (von li.).

Sparkasse Fürth – die Sparkasse Fürth hat eine alte Tradition der Stadt wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gestellt. In 2010 wurde erstmals der Fürther Stifterpreis verliehen.

….FÜRTH  – Feierliche Verleihung des neuen Stifterpreises im Stadttheater: Der erste Träger dieser Auszeichnung, die die Sparkasse Fürth zusammen mit der Deutschen Stiftungstreuhand AG ins Leben gerufen hat, heißt Hans-Georg Mathias……

Stifterpreis Hans Georg Mathias

Stifterpreis Fürth



4×10 = 40!

23. Januar 2011

Fürth – genau hier war es wo mein Vater Mahmoud Tabrizi sich mit seinem damaligen Partner Peter Schmidt (+) mit einer Plexiglasverarbeitung selbständig gemacht hat.
Heute 10 Jahre nach meiner Übernahme und 40 Jahre nach der Gründung wird der Betrieb in 2 Generation mit einer qualifizierten Mannschaft in geeigneten eigenen Räumlichkeiten geführt. Was wir alles zu leisten in der Lage sind, lesen sie auf unserer Homepage und im Blog. RT


Vielschichter Wirtschaftskopf

23. Januar 2011

Ludwig Erhard — schon oft wurde er hier gezeigt. Nun hat seine Büste einen eigenen Bericht in der Evonik® Kundenzeitschrift erhalten. Wer gerne mal reinschauen will, hier der Link. RT

Ludwig Erhard

Schichtkopf auf Plexigals

Aktuelle Staumeldung

23. August 2010

Gut Ding will weile haben

G8 – West - Ost - West Verbindung. Weltweit kommt es aktuell zu Stauungen bei Dienstleistungen und Produktionsgütern.
Naja, was sich so abstrakt anhört soll nichts anderes bedeuten als dass die Auftragsbücher gerade wieder ordentlich gefüllt sind. Wenn man es nüchtern betrachtet ein schöner Umstand. Allerdings in einer Art wie am ersten Ferienwochenende. Alles drängt gleichzeitig in die Werkstatt und so bleibt es nicht aus, dass es zu längeren Wartezeiten kommt.

Wohl dem der hier nur ausharren muss und dadurch vielleicht ein paar Stunden, vielleicht sogar erst mitten in der Nacht im Hotel ankommt. Doch gibt es auch solche, die den nächsten Anschluss, die Fähre, den Zug, das Schiff das Flugzeug erwischen müssen. Gemein wäre es zu behaupten, dass derjenige der so etwas plant halt rechtzeitig los müsse. Das Problem, das ist ein rotierenden System und jeder kann sich mal Zeit lassen und mal hat er es eilig.

Bei uns im Betrieb sind die Eiligen die mit den Messeterminen oder die bei denen die Maschine nicht ausgeliefert werden kann weil die Schutzabdeckung fehlt. Nicht selten kommt es vor, dass man zur Eile gedrängt wird, und dann das Teil doch noch 1-2 Wochen herum liegt. Einer der Gründe, der oder diejenige möchte/müssen in Urlaub und wollen nur sicher gehen, dass die Ware auch fertig wird. Nebeneffekt, andere wirklich eilige Aufträge bleiben auf der Strecke. Stress ist vorprogrammiert.

Was hilft, Geduld mitbringen wo es eben geht, ehrliche Liefertermine ausmachen, unter Umständen auch mal seinen Kunden fragen ob er nicht noch ein paar Tage oder eine Woche Zeit hat.

Wir sind alle im gleichen Hamsterrad. Wir müssen uns das Leben nicht schwer machen. (RT)


Steinbauer’s roter Faden

12. August 2010

Steinbauer heißt er, Strategien macht er, und den Durchblick den hat er. Schreib deinen Namen von Innen wie von Außen, demnächst im Kunststoffladen. RT

Ludwig Erhard und sein Erbe

15. Juli 2010

Evi Kurz, die Vorsitzende des Fürther Ludwig Erhard Initiativkreises konnte auch in diesem Jahr einen hochrangigen Politiker als Gastredner nach Fürth holen.
Er heißt Guido Westerwelle, noch keine 50, sein Arbeitgeber sitzt in Berlin, sein Arbeitsplatz von Amtswegen – im Ausland.

Er hat viele Funktionen, er ist Bundesvorsitzender der FDP, Vorsitzender der FDP Bundestagsfraktion, er ist Bundesaußenminister, er ist der Vizekanzler.



Zu Besuch in Fürth war aber ein ganz anderer Herr Westerwelle. Dieser Herr Westerwelle widmete seine Rede ganz dem Sinne Ludwig Erhards und erklärte (so viel sei ihm gestattet)
den fast 700 hochrangigen Gästen, dass nicht nur er es sei, der in diesen “schweren” Zeiten, in denen es scheint als wäre die Stimmung schlechter als die Lage,
mit so vielen Angriffen aus Opposition, Medien, Gewerkschaften leben müsse, sondern dass es da noch jemanden gab, den es ähnlich erging.
Auch der Namensgeber der Veranstaltung hatte es nicht leicht, in einer Zeit als die Lage schlechter war als die Stimmung, war auch Ludwig Erhard nicht unumstritten und so wagte
er den Vergleich mit sich selbst und erklärte, dass soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliches Handeln unabdingbar auch mit der Stimmung und dem demographischen Werdegang in unserem Lande zu tun hat.



Kein, die machen es besser oder schlechter, nicht Personen, nicht Länder, nein ein Wachrütteln, ein Mitnehmen Aller, dort hin, wo es unseren geliebten Wohlstand auch in Zukunft geben wird
das konnte man der Rede Guido Westerwelles entnehmen.


Aber was erzähle ich da, wir sind hier im Kunststoffblog und nicht in den Tagesthemen.
Auch dieses Jahr gab es wieder Preise aus Plexiglas®. Ludwig Erhard als Medaille, als Stab, als Büste und das alles aus Plexiglas®. Die Preisträger Dr. Robert Münscher (Ludwig Erhard Preis),
Dr. Nicole Kimmelmann (Ludwig Erhard Publikumspreis), Björn Zollenkop und Dr. Guido Westerwelle (Gastredner).





Nicht ins Mikro aber dennoch gesagt, beschrieb Gudio Westerwelle die Büste als “handwerkliches Meisterstück” – da wird man gleich wieder ein Stück größer vor Stolz.

Im Kunststoffladen immer eine …

12. Juni 2010

Im Kunststoffladen immer eine Deko- oder Geschenkidee – kunststoffladen.de

Küche an Ober “Essen ist AUS”…

12. Juni 2010

Küche an Ober “Essen ist AUS” http://www.kunststoffblogger.de

Küche an Ober “Essen ist AUS”

12. Juni 2010

Tja, vom Essen möchte ich ihnen jetzt nichts schreiben. Der Vergleich ist aber nicht von weit her. Lieferengpässe bei Kunststoffhalbzeugen stehen unmittelbar bevor.

Das Spiel ist so alt wie es den Handel mit Waren gibt. Immer wieder erklärt man sich im Kreislauf, dass Rohstoffe knapp oder teurer werden und die Preise zwangsläufig steigen müssen. Die Frage bleibt wann und ob die Preisschwankungen die verschiedenen Handels- und Produktionsstufen durchwandern und spürbar werden. Richtig Pfeffer gibt uns das Nachbeben der Wirtschaftskriese. In Jahren stetigen Wachstums hat man Ressourcen vorgehalten welche nur in Richtung Wachstum programmiert waren.

Da vielen Branchen die Aufträge fehlten wurden ganze Fertigungsstraßen für die Kunststoffhalbzeug- Herstellung runtergefahren bzw./und stillgelegt. Jetzt wo alles beginnt wieder in Schwung zu kommen teilen die großen Produzenten mit, dass es gerade eng wird. Man ist fast schon geneigt an sozialistische Verhältnisse zu glauben. So sollen wir heute wissen welche Kontingente wir in 3 Monaten benötigen um diese dann bitte vorzubestellen. Sorry, aber da läuft was gänzlich aus dem Ruder. Jahrelang im Überfluss gelebt und mit “nichts ist unmöglich” geworben, kann der Tanker nicht eine Vollbremsung hinlegen.

Um nicht zuletzt inflationären Einflüssen entgegenzuwirken versucht die Industrie und der Handel über jährliche Preiserhöhungen ein stetiges Wachstum zu sichern. Meist unbemerkt für Endverbraucher und auch Teile der gewerblichen Endkunden.

Wir als Verarbeiter müssen gerade erleben wie man uns ohne Rücksicht auf Verluste 10% (seit 01.06.2010) mehr auf unser eingekauftes Material berechnet. Viele Kunden halten das für Gejammer oder Erzählungen ohne jede Basis. Im Hintergrund versuchen einzelne Interessengruppen ihre Marktposition neu auszurichten und gehen dabei über die ein oder andere Leiche. Die Zeche zahlen am Ende Alle.

Ober an Küche:”…dann geh Einkaufen oder zaubere was mit dem was da ist …..”
RT