Archiv für die Kategorie ‘Futurework’

Stiften will gelernt sein….

Sonntag, 23. Januar 2011
Übergabe zur Veranstaltung

Hans-Georg Mathias (2. v. li.) samt seinem Preis und umrahmt von OB Thomas Jung, Landrat Matthias Dießl und Sparkassenchef Hans Wölfel (von li.).

Sparkasse Fürth – die Sparkasse Fürth hat eine alte Tradition der Stadt wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gestellt. In 2010 wurde erstmals der Fürther Stifterpreis verliehen.

….FÜRTH  – Feierliche Verleihung des neuen Stifterpreises im Stadttheater: Der erste Träger dieser Auszeichnung, die die Sparkasse Fürth zusammen mit der Deutschen Stiftungstreuhand AG ins Leben gerufen hat, heißt Hans-Georg Mathias……

Stifterpreis Hans Georg Mathias

Stifterpreis Fürth



Ludwig Erhard und sein Erbe

Donnerstag, 15. Juli 2010

Evi Kurz, die Vorsitzende des Fürther Ludwig Erhard Initiativkreises konnte auch in diesem Jahr einen hochrangigen Politiker als Gastredner nach Fürth holen.
Er heißt Guido Westerwelle, noch keine 50, sein Arbeitgeber sitzt in Berlin, sein Arbeitsplatz von Amtswegen – im Ausland.

Er hat viele Funktionen, er ist Bundesvorsitzender der FDP, Vorsitzender der FDP Bundestagsfraktion, er ist Bundesaußenminister, er ist der Vizekanzler.



Zu Besuch in Fürth war aber ein ganz anderer Herr Westerwelle. Dieser Herr Westerwelle widmete seine Rede ganz dem Sinne Ludwig Erhards und erklärte (so viel sei ihm gestattet)
den fast 700 hochrangigen Gästen, dass nicht nur er es sei, der in diesen “schweren” Zeiten, in denen es scheint als wäre die Stimmung schlechter als die Lage,
mit so vielen Angriffen aus Opposition, Medien, Gewerkschaften leben müsse, sondern dass es da noch jemanden gab, den es ähnlich erging.
Auch der Namensgeber der Veranstaltung hatte es nicht leicht, in einer Zeit als die Lage schlechter war als die Stimmung, war auch Ludwig Erhard nicht unumstritten und so wagte
er den Vergleich mit sich selbst und erklärte, dass soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliches Handeln unabdingbar auch mit der Stimmung und dem demographischen Werdegang in unserem Lande zu tun hat.



Kein, die machen es besser oder schlechter, nicht Personen, nicht Länder, nein ein Wachrütteln, ein Mitnehmen Aller, dort hin, wo es unseren geliebten Wohlstand auch in Zukunft geben wird
das konnte man der Rede Guido Westerwelles entnehmen.


Aber was erzähle ich da, wir sind hier im Kunststoffblog und nicht in den Tagesthemen.
Auch dieses Jahr gab es wieder Preise aus Plexiglas®. Ludwig Erhard als Medaille, als Stab, als Büste und das alles aus Plexiglas®. Die Preisträger Dr. Robert Münscher (Ludwig Erhard Preis),
Dr. Nicole Kimmelmann (Ludwig Erhard Publikumspreis), Björn Zollenkop und Dr. Guido Westerwelle (Gastredner).





Nicht ins Mikro aber dennoch gesagt, beschrieb Gudio Westerwelle die Büste als “handwerkliches Meisterstück” – da wird man gleich wieder ein Stück größer vor Stolz.

Shanghai Expo und der Acrylstab

Sonntag, 06. Juni 2010

 

Auf der Shanghai 2010 Expo ist ein außergewöhnliches Lichtobjekt zu bestaunen. Da nicht jeder von uns die Möglichkeit hat selbst vorbei zu sehen, beschränken wir uns auf einen kleinen Film. Das Gebäude heißt „Seed Cathedral“ (Kathe­drale der Samen) – Irgendwann im Film entdeckt man kleine Tattoo‘s am Ende einer jeden Stange. Jedes dieser kleinen Symbole bedeutet einen Samen, den Ursprung jeden Lebens.

 

Von Außen Leben – Bewegung – Innen ein einzigartiger Lichtquell. Acrylglasstangen mit quadratischen Querschnitt dienen als Lichtleiter. Sie sind stabil gegen Bruch und trotzen der UV Strahlung der Sonne. Ein beinahe zeitloser Charakter der hier zu sehen ist. RT

 

Kunststoffladen – Design direkt vom Hersteller

Samstag, 06. März 2010

Der Kunststoffladen geht Online.

Für Reza Tabrizi gibt es nichts, was nicht umsetzbar wäre. Der Geschäftsführer der kunststoff- und acrylglasverarbeitenden Firma Tabrizi in Fürth ist Betriebsleiter, kreativer Kopf und Visionär im Dienste des Unternehmens, das sein Vater Mahmoud vor fast genau 40 Jahren gegründet hat. Der Sohn, ein gelernter Diplom- Ingenieur hat das Familienunternehmen zusammen mit seiner Frau Ayten, einer Betriebswirtin, in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und modernsten Ansprüchen angepasst. Die Firma hat mittlerweile 11 Angestellte und wächst seit dem Umzug auf die Fürther Hardhöhe vor fast 4 Jahren nicht nur räumlich über sich hinaus, sondern hat sich mit handwerklicher Fachkompetenz und genauer Marktbeobachtung einen festen Platz in der mittelfränkischen Wirtschaft erobert. Aus dem kleinen, kreativen Unternehmen sprudelt ein stetiger Ideenstrom, der sich mit Leidenschaft der Verarbeitung von Acrylglas und Kunststoffen widmet und sich auch gerne mit den Grenzen des technisch Machbaren auseinandersetzt. Nicht nur im Bereich Design und Technik werden mit dem vielseitigen Werkstoff neue Ideen vorangetrieben, sondern auch in der Umsetzung höchst kreativer Ansprüche.

Das Produktportfolio umfasst neben Auftragsarbeiten führender Unternehmen im Bereich Messeausstattung und Inneneinrichtung auch immer mehr die Anfertigung von Einzelstücken und individuellen Gebrauchsgegenständen für Privatpersonen und Firmen. Dabei werden vielleicht die modernen Klassiker von morgen geschaffen. Jene „Alltagsversinnlicher“, die Ästhetik und Nutzen elegant miteinander kombinieren und den Reiz modernen Materials mit klarer Formgebung vereinigen. Es lag für die Familie Tabrizi schon lange nahe, eine Präsentationsplattform zu schaffen, um die Produkte einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sich so den Markt weiter zu erschließen. Ayten Tabrizi hat in den neuen Firmenräumen diesen Gedanken aufgegriffen und sachkundig in die Eröffnung eines Ladengeschäftes und Show-Rooms geführt, das im Dezember 2009 seine Türen öffnete und auf dem Firmengelände liegt. Mit Liebe zum Detail und in direkter Nachbarschaft zur Produktionsstätte wird hier eine Auswahl von Produkten präsentiert, die nicht nur praktisch, sondern auch formschön und ansprechend sind.

Von Schalen aus Acrylglas und Serviertabletts über Zeitschriftenständer, Kleinmöbel, Bürozubehör und Dekorationsobjekte reicht die Produktpalette, die aber nicht statisch gefestigt ist, sondern vor allem eines im Sinn hat: sich zu erweitern, zu individualisieren und Anregungen zu spenden für überraschende Dinge, die durch den Werkstoff möglich sind. Quasi „ofenwarm“ kann Ayten Tabrizi die neuen Objekte aus der Werkstatt  zum Verkauf anbieten und schließt damit eine Lücke, die im Fürther Einzelhandel noch offen stand. Mit dem Mut zur Investition und die Konzentration auf die Kernkompetenz des Unternehmens ist diese Vision umgesetzt worden. Die handwerkliche Komponente wird dabei großgeschrieben und unterscheidet die Produkte in Anspruch, Ausstattung und Ideenreichtum von seriell gefertigter Kaufhausware. Es gibt für die Tabrizis eben nichts, was nicht zu realisieren wäre.

Text: Karin von Matuschka

Zitat “Mit FRITZ!Box auch im Auto online “

Mittwoch, 04. November 2009

Eins vorne weg, ausprobieren konnte ich es noch nicht, aber lange wird es nicht dauern.

Mit Kunststoff hat es auch nicht viel zu tun, aber nachdem ich meist überall und gerne online unterwegs bin, ist das wohl die coolste Idee von der ich die letzten Jahre gehört habe. Den Rest einfach selber nachlesen und überraschen lassen.

Da ist dann selbst der sonst so einsame IPod Touch plötzlich ein halbes IPhone. Danke an AVM und den inovativen Mitarbeiter. Die Vorteile muss jeder für sich selbst definieren.

Mit FRITZ!Box auch im Auto online

Was haben Bakterien mit Acrylglas zu tun?

Donnerstag, 16. Juli 2009

>> Grünes Plexiglas – Ein Forscherteam der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat ein Bakterienenzym entdeckt, das ein wichtiges Grundmaterial für die Herstellung von Acrylglas und Acrylfarbe liefern kann. Es könnte in einigen Jahren ganz neue Möglichkeiten eröffnen, die populären Kunststoffprodukte umwelt- und klimafreundlich zu produzieren, hoffen die Wissenschaftler.

Die Schaffung unterschiedlicher Plastiksorten durch Bakterien wurde bereits mehrfach gezeigt. Die UDE-Forscher sind allerdings die ersten, denen es gelang, einen biosynthetischen Signalweg zur Erzeugung von Acrylglas aufzudecken. Das durchsichtige Kunststoffmaterial stellt eine bruchsichere Alternative zu regulärem Glas dar. ….<< Artikel weiterlesen – folgen sie dem Link

Was es nicht alles gibt. Sollte ich je daran gezweifelt haben, dass uns der Werkstoff mit dem Erdöl ausgeht, dann gibt es nun Hoffnung.

Wissenschaft ist schon was Tolles, und Evonik hat es auch schon für sich entdeckt.

Das ist wie bei einer Computer Software. Es gibt Menschen welche die Software programieren und andere welche sie anwenden. Erst Beide zusammen ergeben ein Ganzes.

Und so ist es z.B. mit Evonik, der Uni und am Schluß uns und Ihnen, verehrte Kundschaft. Freuen wir uns also darauf, und bleiben gespannt wann wir mit dem neuen, alten Werkstoff arbeiten dürfen.

Ihr Reza Tabrizi

Ludwig-Erhard als Idee in Plexiglas®

Dienstag, 14. Juli 2009

LEI_Preise_2009 – der Ludwig-Erhard Initiativkreis Fürth vergibt zum siebten Mal den Fürther Ludwig-Erhard-Preis. Hier werden Promotionsarbeiten ausgezeichnet, die Forschung, Lehre und Praxis verbinden. Die Gewinnerin in diesem Jahr heißt Dr. Tanja Rabl von der Uni Bayreuth.

Was passt da besser als Ideen in Plexiglas. Tabrizi war und ist in 2009 als Sponsor, Entwickler und Fertiger mit dabei. Unter dem Moto Kopf mit Köpfchen sind eine ganze Serie von Auszeichnungen aus dem jungen Material entstanden. Nicht alles was das Team Tabrizi sich ausgedacht hat kann hier dargestellt werden.

Die Aufgabenstellung war es für die Preisträger, die Sponsoren und den Ehrengast der Veranstaltung eine Auszeichnung bzw. einen Dank zu erarbeiten, welche Ludwig Erhard auf ähnliche Art und Weise in immer anderer Wertigkeit erscheinen lässt. Im Bild nur zu erahnen bereits die Überraschung für das Jahr 2010. Man darf gespannt bleiben.

LEI_Guttenberg_Preis_Wirtschaftsminister zu Guttenberg erhielt als Dank für sein Kommen, seiner herausragende Rede und dem gekonnten Brückenschlag zu den Überzeugungen Ludwig Erhards von der Vorsitzenden Frau Evi Kurz eine Miniaturbüste aus Plexiglas.

Aus dem Werkstoff 3D gefräst und mit handwerklichem Geschick veredelt, konnte so ein außergewöhnliches Präsent überreicht werden. Die Verpackung auch aus Plexiglas, lies es dann vollends glänzen.

LEI_Guttenberg_Tabrizi_Hier der Firmeninhaber Reza Tabrizi bei einem Handschlag mit einem Mann, der nicht nur die großen Betriebe im Focus der Zeit sieht.

Die Firma Tabrizi bedankt sich beim Vostand für das große Vertrauen.

Evi Kurz, 1. Vorsitzende
Bayerisches Fernsehen und TLF-TimeLineFilm GmbH, Fürth
Dr. Horst Friedrich Wünsche, 2. Vorsitzender
ehem. Mitarbeiter Ludwig Erhards, ehem. Geschäftsführer der Ludwig-Erhard-Stiftung e.V., Bonn
Rainer Heller, Schatzmeister
ehem. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fürth
Dr. Hans Jochen Lipp, Schriftführer
QuCon ExcellenceConsulting, Altdorf
Christian Nowak, Geschäftsführer
IHK-Gremium Fürth

Modellbau-Tag am 15.06.2009

Montag, 15. Juni 2009

Biedenkopf – in der Berufsschule in Biedenkopf lernen unter anderem bundesweit zentralisiert die Modellbauberufe. Ob nun mit dem Schwerpunkt Gießerei, Karosserie oder Anschauung. Alle werden hier in 3.5 Jahren Unterricht für den Abschluss fit gemacht. In diesem Jahr wurden nach fast 80 Jahren alle Bereiche im Berufsbild des Technischer Modellbauer/in mit einer Neuordnung des Berufes wieder zusammen gebracht.

Lernfelder so wird es ab Herbst 2009 heißen. Diese lösen die alten fachbezogenen Unterrichtsfächer ab und bedeuten schlichtweg mehr Alltagsnähe. Fachübergreifend können sich auf diese Art in Projekten Schüler, Lehrer und die Ausbildungsbetriebe besser und stimmiger auf reale Gegebenheiten des betrieblichen Alltags ausrichten. 

Ist schon eine tolle Sache, wenn ein Beruf ernst genommen wird.

 

Alles nur heiße Luft….

Sonntag, 07. Juni 2009

rohrpost_aus_kunststoff….. wer oben stehenden Ausdruck verwendet, will damit in der Regel sagen, dass der Redner sich die Worte sparen kann. Dass Luft aber nicht nur zum Atmen da ist, zeigt das Luftmuseum in Amberg. Am 04.03.2006 wurde es Mitten im Herzen der Stadt eröffnet.

Auch für mich als kunststoffbegeisterten Betrachter eröffneten sich hier vielfälltige Eindrücke. Luft und Kunststoff passen einfach gut zusammen. Flexibel, dynamisch, kompromisslos wenn es darauf ankommt. Die Rohrpost ist nur eines von vielen sehr aufwendig inszenierten und funktionierenden Exponaten.

Ort und Zeiten finden sie im Web. Vergessen sie ihre Kinder nicht. RT

OLED Forschungslabor bei OSRAM in Regensburg

Mittwoch, 03. Juni 2009

OLED Forschungslabor bei OSRAM in Regensburg / OLED research lab16.März 2009

Eine OLED ist weniger als ein halbes tausendstel Millimeter dick. Weil sie so dünn sind, kann man beliebige Flächen mit OLED beschichten. OLED sind transparent und könnten deshalb künftig auch in Fenster integriert werden. Hier prüft eine OSRAM Mitarbeiterin die Justage vor dem Bedampfen.